Laufende Audits durchaus aufwändig, aber sinnvoll
22.05.2009 - 10:19 Uhr
Gerade in Zeiten, in denen der Markt immer größer und das vorhandene Angebot für Kunden immer unüberschaubarer wird, ist eine Zertifizierung nach ÖNORM EN 15038 speziell für Übersetzungsdienstleister eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich positiv vom Mitbewerb abzuheben und mit einem Qualitätsgütesiegel wichtige Entscheidungshilfe zu bieten.
Im Rahmen des ÖNORM 15038 Re-Audit-Termins am 15. Mai überzeugte sich Herr Mag. Mohamed-Ali Ibrahim vom Österreichischen Normungsinstitut persönlich davon, dass translingua nach wie vor „bestens nach den vorgeschriebenen ÖNORM-Sorgfaltskriterien arbeitet“. Im Rahmen des Audits wurden die täglichen Arbeitsabläufe bei translingua kritisch unter die Lupe genommen: Analysiert wurde z.B. ein kompletter Übersetzungsauftrag, von der Auftragsannahme, über die Vergabe an einen qualifizierten Übersetzer, bis hin zur Retourlieferung an den Kunden. Sowohl bei der Übersetzerwahl, dem Proofreadingprozess, als auch bei der Berücksichtigung diverser Formvorgaben gibt die Norm speziell im Bereich Projektmanagement eindeutige Richtlinien vor. Weitere Themen, die im Zuge des Audits angesprochen wurden, waren unter anderem die Akquise neuer Übersetzer, der Umgang der Projektmanager mit „außergewöhnlichen“ Situationen und die regelmäßige Abfrage der Kundenzufriedenheit.
„Eine Vorbereitung auf die alle zwei Jahre fällige Re-Zertifierung ist zwar durchaus mit Aufwand verbunden“, so Mag. Dr. Brigitte Meßner, geschäftsführende Gesellschafterin von translingua, „nichtsdestotrotz sind wir vollkommen von der Notwendigkeit eines solchen Audits überzeugt. Man wird einfach dazu gezwungen, laufend an der Optimierung interner Abläufe zu arbeiten und gängige Prozesse in Hinblick auf deren Alltagstauglichkeit zu prüfen. Letztendlich ist es dann immer der Kunde, der davon profitiert, und zwar mit noch besserer Qualität der bestellten Übersetzung, die sicher auch per Norm geregelten Abläufen zu verdanken ist.“
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