Politische Diskussionen und rassistische Bemerkungen sind zu vermeiden. Schwarze in Südafrika bezeichnen sich selbst als „Africans“. Diese Bezeichnung löst „Blacks“ langsam ab. Andere Bezeichnungen sind tunlichst zu unterlassen. Fragen, die sich auf die Beschäftigung und damit verbunden den Verdienst des Gegenübers beziehen, werden von Schwarzen meist als unhöflich empfunden. Stattdessen sollte man lieber über die Schönheiten des Landes oder familiäre Angelegenheiten sprechen.
Familie ist von höchster Bedeutung, die ältere Generation wird besonders respektvoll behandelt. Generell ist von der Ansicht, dass alle Schwarzen gleich sind, Abstand zu nehmen. Es gibt zum Teil unter den schwarzen Kulturen größere Unterschiede als zwischen Schwarz und Weiß.
Das öffentliche Verkehrsnetz ist unzureichend. Auch Taxis gibt es kaum. Sie können nur telefonisch bestellt oder an einem der wenigen Standplätze bestiegen werden. Es ist daher empfehlenswert, sich ein Mietauto zu nehmen (Linksverkehr) oder ein Taxi für den ganzen Tag zu mieten. Auf die riskante Fahrweise der Minibustaxis (meist alte, kaum straßentaugliche VW-Busse) ist besonders zu achten.
Speziell Johannesburg gilt als eines der gefährlichsten Pflaster der Welt; bestimmte Gegenden sind vor allem zur Nachtzeit zu meiden. An den Anblick von elektrischen Zäunen und Sicherheitsanlagen muss man sich gewöhnen. Dennoch braucht man sich nicht eingesperrt zu fühlen, es gibt viele Gegenden, in denen man gefahrlos zu Fuß gehen kann.