Qualitätssicherungsverein sorgt für frischen Wind in der Branche
29.05.2009 - 11:16 Uhr
Mit dem „International Network for Quality Translation Service Providers“ (iQTSP) wurde am 15. Mai in Wien der weltweit erste internationale Zusammenschluss zertifizierter Übersetzungsunternehmen gegründet. Die Ziele des Vereins sind die internationale Vernetzung zertifizierter Übersetzer und die weltweite Etablierung von Qualitätsstandards.
Speziell in Zeiten, in denen der Markt immer größer und das vorhandene Angebot für Kunden immer unüberschaubarer wird, ist überdurchschnittliche Qualität eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich positiv vom Mitbewerb abzuheben. Das hat auch der neu gegründete Verein iQTSP erkannt: Eine bis dato erlesene Anzahl an nach ÖNORM 15038 zertifizierten Mitgliedern geht nun gemeinsam in die Qualitätsoffensive. translingua ist als Gründungsmitglied ganz vorne mit dabei!
„Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, wann auch österreichische Übersetzer und Übersetzungsbüros auf ihre eigene Lobby setzen“, so Mag. Dr. Brigitte Meßner, Geschäftsführerin des seit 2004 qualitätszertifizierten Übersetzungsbüros translingua, „wir beschreiten nun gemeinsam einen steten Weg zu mehr Transparenz am internationalen Übersetzungsmarkt“. Dass eine Zertifizierung von Kundenseite durchaus auf Interesse stößt, zeigt sich im täglichen Arbeitsalltag: „Schon jetzt kontaktieren uns immer wieder Unternehmer, die ganz gezielt nach einer Zertifizerung gemäß ÖNORM 15038 fragen. Es spricht sich also herum, dass Qualität auch in der Übersetzungsbranche durchaus messbar und eine entsprechende Bescheinung gefragt ist“, freut sich Meßner.
Einzigartige Initiative für Qualität und Transparenz Der neu gegründete iQTSP-Verein will sich in den nächsten Monaten vorrangig auf zwei große Ziele konzentrieren: Innerhalb des Vereins soll ein reger Austausch von Erfahrungen zwischen bereits zertifizierten Unternehmen und Einzelübersetzern stattfinden, nach außen hin will man vor allem die Vorteile von qualitätszertifizierten Übersetzungsdienstleistungen öffentlichkeitswirksam präsentieren. Denn, so Meßner, „der Trend am internationalen Markt geht immer stärker Richtung Zertifizierung.“
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