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MYANMAR

Wenn sie nach Myanmar reisen, sollten sie sich stets vor Augen führen, dass die jetzige Regierung die Bevölkerung seit Jahrzehnten von der Außenwelt abgeschottet hat.
Eine Folge davon war eine starke Einschränkung, ja Behinderung des Tourismus. Erst seit kurzem ist eine langsame Öffnung des Landes zu beobachten. Da die Bevölkerung noch nicht an einen Massentourismus gewöhnt ist, sollten sie als Gast den Menschen stets bescheiden und zurückhaltend begegnen. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit Behörden, Militär und Polizei.

Zeigen sie in der Öffentlichkeit keine Wutausbrüche - sie ernten nur Befremdung! Nehmen sie am Besten alle Unzulänglichkeiten gelassen hin. In der Öffentlichkeit sind Körperkontakte unter Menschen unterschiedlichen Geschlechts verpönt. Der Kopf gilt als besonders heiliger Teil des Körpers und deshalb berührt man z.B. niemals den Kopf eines Kindes ohne besonderen Grund.

Denken sie stets daran, dass die Myanmaren in jeder Situation ihr Gesicht wahren wollen, ersparen sie deshalb sich und ihrem Gegenüber Peinlichkeiten. Manchmal kann auch das Bemühen um unbedingte Freundlichkeit sogar dazu führen, dass auf eine Frage ihrerseits falsch geantwortet wird. Irgendeine Antwort ist für Myanmaren besser als gar keine.

Wer als Tourist respektvoll behandelt werden möchte, sollte auf die richtige Kleidung achten. Für Frauen empfiehlt sich eine knie- und schulterbedeckende Bekleidung, für Männer sind kurzärmelige Hemden und lange Hosen angemessen. Das Tragen von Schuhen ist in Tempeln und Pagoden verboten! Auch in Privathäusern ist es üblich die Schuhe vor der Türe auszuziehen. Man sollte niemals mit den Füßen auf etwas bzw. jemanden zeigen. Vor allem beim Sitzen auf dem Fußboden sollte man stets auf die Ausrichtung der Füße achten und diese nie auf Buddhafiguren oder Mönche richten. Händeschütteln ist aus hygienischen Gründen nicht sehr beliebt - zum Gruß werden die Hände vor dem Gesicht gegeneinander gelegt und gleichzeitig verneigt man sich.

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